Grundlage

Energieeinsparverordnung und EU-Richtlinie

Warum

85% aller Wohngebäude mit Baujahr 1985 und früher verbrauchen ca. 25-45 l Heizöl/m2, im Vergleich dazu verbraucht ein Haus welches nach der neusten Energieeinsparverordnung gebaut wird ca. 7 l/m2

Schwachstellen

Einsparpotential durch Austausch oder Verbesserung der

  • Heizung und Warmwasser 30-35%
  • Fenster und Lüftung 10-25%
  • Außenwände 20-25%
  • Dach 15-20%
  • Kellerdecke/Boden 5-10%

Ziele

  • Reduzierung der Energieverbräuche (Öl, Gas, Strom...)
  • Werterhalt und Wertsteigerung des Gebäudes
  • Steigerung der Behaglichkeit
  • Nutzung erneuerbarer Energien
  • Aktiver Klimaschutz
  • Fachkompetente Beratung
  • Schadstoffreduzierung
  • Nachhaltigkeit
  • Gesundheit und Wohlbefinden

Tätigkeit des Energieberaters

Neutrale Beratung bezüglich Energieeinsparung der Anlagentechnik und der Gebäudehülle

Qualifikation

Ganztagsseminar bei gtw-Weiterbildung in München mit 850 Pflichtstunden und Abschlussprüfung zum Energieberater mit Baubiologie Zugelassen bei BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Möglichkeiten der Energieberatung

Energieausweis

  • Kosten je nach Größe bzw. Wohneinheiten des Hauses
  • Gültigkeit: 10 Jahre nach Erstellung
  • derzeit keine Förderung

Gesetz: Ab 1.1.2006

  • Energiepass für alle Mietwohnungen bei Mieterwechsel
  • alle Häuser bei Verkauf
  • alle öffentlichen Gebäude (Vorbildfunktion der öffentlichen Hand zur Förderung der Marktakzeptanz)

Vor Ort Beratung

  • aufwendige und detaillierte Beratung durch Spezialisten
  • detaillierte Bestandsaufnahme
  • Abschlußbesprechnung
  • Variantenvergleiche verschiedener Sanierungen
  • Wirtschaftlichkeitsberechnungen
  • Gebäude-Thermografie
  • Hinweise zu Fördermöglichkeiten u.v.m.
  • Kosten: ab ca. 700.- Euro
  • Förderung
    • Zuschuss von BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) ab ca. 300.- bis max. 450.- Euro (Projektbezogen)
  • Voraussetzung
    • Baujahr vor 1984 und mindestens zur Hälfte zu Wohnzwecken genutzt
  • Förderung nur bei Mitgliedschaft des Beraters in BAFA-Liste

Allgemein

Mit der seit Februar 2002 geltenden Energieeinsparverordnung sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen bzw. die Rechtsgrundlage für die energetische Beurteilung eines Gebäudes neu definiert worden. Nicht nur auf bautechnischen Schutz, sondern auch auf den Einsatz der Anlagentechnik zur Gebäudebeheizung und Warmwasserbereitung. Somit eröffnet sich mehr gestalterischer Spielraum für eine ganzheitliche Planung. Das Ziel der Energieeinsparverordnung, eine wesentliche Minderung des CO²-Ausstoßes zu erreichen, erfordert eine primärenergetische Bewertung der eingesetzten Energieträger. Die Energieeinsparverordnung limitiert nicht den Energieverbrauch innerhalb des Gebäudes (Endenergie), sondern begrenzt den maximal zulässigen Primärenergiebedarf unter Einbeziehung der Anlagetechnik. Die Anstöße, die von der Energieeinsparverordnung zu erwarten sind, werden sowohl dem Hausbesitzer als auch dem Mieter zur Einsparung von Energie-Nebenkosten, zu verbessertem Wohnkomfort sowie zur Werterhaltung der Immobilie verhelfen und schlussendlich zur beabsichtigten CO2-Minderung führen.

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